TCM Behandlungsmethoden

Akupunktur

KLEINE NADELN KÖNNEN GROßES BEWIRKEN


Die Akupunktur ist eine über 2.000 Jahre alte Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin. An Akupunktur- und individuellen Schmerzpunkten (Triggerpunkt-Akupunktur) des Körpers werden Nadeln platziert. Die Behandlung ist in der Regel schmerzfrei, da ich spezielle und sehr feine Akupunktur-Nadeln verwende. Manchmal wird beim Einstechen ein kurzer Piekser wahrgenommen.

Sind die Nadeln platziert, verweilen sie für etwa 20 Minuten im Körper. In dieser Zeit können Sie sich tief entspannen. Häufig schlafen die Patienten dabei sogar ein. Die Nadeln harmonisieren Ihre Energien und können bestehende Blockaden lösen. Die Akupunktur regt den Fluss der Energie im Körper an und diese kann gezielt dorthin geleitet werden, wo sie benötigt wird. Die Wirkung setzt sich auch nach der Behandlung fort, sodass sogar ein stärkerer Effekt meist in den nachfolgenden Tagen spürbar sein kann.

Akupunktur kann bei folgenden Beschwerden helfen:

 

- Kopfschmerzen/ Migräne

- Rückenschmerzen

- Heuschnupfen, Asthma und Allergien

 

Akupunktur ist ein TCM-Baustein und kann bei zahlreichen Indikationen Linderung verschaffen oder zur ganzheitlichen Heilung beitragen. Weitere Anwendungsgebiete finden Sie im Artikel Traditionelle Chinesische Medizin.

Moxibustion

ZIGARRE AUS BEIFUß FÜR IHR WOHLBEFINDEN


Schon im 16. Jahrhundert berichteten aus Japan rückkehrende reisende, dass man dort Krankheiten mit "Feuerknöpfen" behandelt. Gemeint war die Moxibustion.

Die Moxibustion ist eine sanfte Wärmebehandlung, bei der Punkte oder Strecken entlang der Meridiane mittels einer Moxa-Zigarre aus Beifußkraut (artemisia vulgaris) angewärmt werden, ohne die Haut zu berühren. Die "Moxa" enthält unter anderem ätherische Öle wie Cineol und Thujaöl, außerdem Cholin, Harze und Tannin, welches das Qi anregen können.

Das Qi ist in der chinesischen Philosophie ein allumfassendes Prinzip der kosmischen Energie, die sich in uns Menschen als Lebenskraft ausdrückt.

Besonders in der kühleren Jahreszeit ist diese Behandlung eine wohltuende Ergänzung zur Akupunktur. Die Wärme der Moxibustion dringt sehr tief ein und kann so helfen, Verspannungen zu lösen. Sie wird meist als sehr angenehm wahrgenommen.

Die Anwendung der Moxibustion existiert bereits, wie die Akupunktur, seit mehreren tausend Jahren in China und Japan.

Moxibustion kann bei folgenden Beschwerden helfen:

 

- Chronische Erkrankungen

- Muskelverspannungen

- Schlaflosigkeit

 

Die Moxibustion ist ein Teil der ganzheitlichen TCM-Praxis. Weitere Anwendungsgebiete finden Sie im Artikel Traditionelle Chinesische Medizin.

Schröpfen

Regt die durchblutung an


Das Schröpfen gehörte in China bereits zu den antiken Heilungsmethoden. Es entstand im nördlichen Teil Chinas, dort, wo auch die Akupunktur und die Moxibustion ihren Ursprung haben. Auch in anderen Kulturen, wie im antiken Griechenland und Ägypten sowie in Mesopotamien wurden ähnliche Methoden des Schröpfens angewendet.

 

Wurden in China anfangs vor allem Gefäße aus Horn, Bronze und Porzellan verwendet, werden heute überwiegend Schröpfbehälter aus Bambus, Glas und zunehmend auch Kunststoff eingesetzt. Es existieren unterschiedliche Methoden des Schröpfens, die zum Teil auch nach Indikationen verschieden angewendet werden.

 

In meiner Praxis wende ich folgende Schröpf-Methoden an:

  • Trockenes Schröpfen: Die Schröpf-Gefäße werden auf die Haut gesetzt und nach 10-15 Minuten wieder entfernt.
  • Schröpfen auf Nadeln: Hierbei werden Akupunktur-Punkte genadelt und die Schröpf-Gefäße anschließend über diesen Punkten angebracht.
  • Schröpf-Massage: Die zu massierende Haut wird mit einem Massage-Öl eingerieben, anschließend wird ein Schröpf-Gefäß angesetzt und sanft über das Öl auf der Haut bewegt.

 

Schröpfen kann bei folgenden Beschwerden helfen:

 

- Bluthochdruck

- Müdigkeit

- Tinnitus

 

Das Schröpfen ist eine Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin. Weitere Wirkungsfelder finden Sie im TCM-Artikel.